Steuersuender Naumann fordert mehr Steuergerechtigkeit
22. Februar 2008 | Von Politics | Kategorie: NewsDie CDU Hamburg äußert sich in einer Presseerklärung über den Bürgermeisterkandidaten Michael Naumann und das Thema “Steuern”:
Der Spitzenkandidat SPD hat heute gemeinsam mit zwei Kompetenz-Beratern noch einmal eine Tour durch die Hamburger Politik unternommen. Die Ergebnisse unterscheiden sich nach Einschätzung von Bernd Reinert, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion, nicht von den Ausführungen des Kandidaten in den vergangenen zehn Monaten:
Mit dem Thema Steuerverkürzung kennt Herr Naumann sich ja bestens aus. War er doch 2007 selbst von einem staatsanwaltlichen Steuerstrafverfahren betroffen - pikanterweise in Zusammenhang mit der Einfuhr eines Segelbootmodells aus dem Ausland. Auch da hat Herr Naumann schon gelogen, indem er den Wert des Bootes viel geringer angab, als er tatsächlich war. Das Verfahren wurde gegen Zahlung eines Bußgeldes in unbekannter Höhe eingestellt. (Hamburger Morgenpost vom 28. September 2007)

Mopo-Artikel “Steuer-Schummelei: Naumann erwischt!” vom 28 September 2007
Und Naumann arbeitet seit Wochen fast flächendeckend mit Lügen:
- Er fordert den Mindestlohn von 7,50 Euro, zahlte aber den Wachleuten beim eigenen Parteitag nur 5,98 Euro (dpa, 31. Oktober 2007).
- Die Integrationsquoten sind mit dem Hamburger Modell nicht gesunken, sondern gestiegen! Sie liegen mit über 50 Prozent (!) vor allem deutlich über den bis zu vier Mal teureren Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen mit maximal 20 Prozent.
- Heute und auch im HH1-Kreuzverhör hat er behauptet, die Studienanfänger würden wegen der Studiengebühren einen Bogen um Hamburg machen: Tatsächlich sind die Zahlen um rund fünf Prozent gestiegen. Der Zuwachs ist damit höher als z.B. in Bremen oder Schleswig-Holstein, wo es keine Studiengebühren gibt.
- Mehr Steuerfahnder bringen Geld in die Kasse: Drs. 18/7587, Große Anfrage der SPD-Fraktion, Frage Nr. 35: 2007 wurden 19 Prüfungen bei Einkommensmillionären durchgeführt. Ergebnis: Steuerrückzahlungen (des Fiskus an die Steuerpflichtigen!) von 3,6 Millionen Euro. So einfach ist die Wirklichkeit nun mal nicht!
Und wie wird Herr Naumann in der nächsten Woche mit seiner wiederholten Beteuerung umgehen, nicht mit der Linkspartei zusammenarbeiten zu wollen? Kann er sich dann noch daran erinnern oder müssen ihm dann - wie Frau Ypsilanti - Tonband- oder Filmaufnahmen mit seinen Äußerungen vorgespielt werden?
Völlig hilflos hat sich der SPD-Kandidat in den derzeitigen Irrungen und Wirrungen der SPD in Sachen Schulpolitik verfangen. Wenn er über die Absichten seiner Partei genauso gut Bescheid weiß wie über den Unterschied von Abschulen und Sitzenbleiben, kann einem nur angst und bange werden.
Lügen, Plattitüden und das Blaue vom Himmel versprechen. Zum Glück wird dieser Kandidat nicht Hamburger Bürgermeister!“
Lesen Sie bitte hierzu den Mopo-Artikel “Steuer-Schummelei: Naumann erwischt!” vom 28 September 2007:
http://www.cdu-hamburg.de/27006/Uploaded/Mopo_280907.pdf