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Private Krankenkassen erhoehen Beitraege fuer Maenner

Private Krankenkasse - Männer sollen künftig für schwangere Frauen mitzahlen! Wegen dem sog. Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) müssen Männer, die privat krankenversichert sind, künftig höhere Beiträge bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) zahlen.

Millionen privat versicherter Männer werden bald deutlich stärker zur Kasse gebeten. Ab Januar 2008 müssen sie sich auch an den Kosten für Schwangerschaft und Geburt beteiligen. Die Erhöhung trifft vor allem junge Leute.

Auch ich habe von der “HUK-COBURG” ein Schreiben bekommen, wonach ich künftig pro Monat immerhin rund 50 Euro mehr für den Beitrag in der Privaten Krankenversicherung (PKV) zahlen soll. Pro Jahr sind das 600 Euro, die ich jetzt mehr zahlen soll! Doch was soll man machen? Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse ist noch teurer. Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung bringt auch nichts.

Da hat die Große Koalition unter Merkel, Von der Leyen & Co. ja mal wieder ganze Arbeit geleistet! Wieder soll ich mehr zahlen, na toll! Bei der nächsten Bundestagswahl werden CDU oder SPD von mir jedenfalls nicht mehr gewählt, so viel steht fest.

Hier äußert sich der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. zum Thema Beitragerhöhung:

Zu einer Meldung in der Bild-Zeitung, dass Männer in der privaten Krankenversicherung (PKV) künftig für Frauen mitzahlen müssen und ihre Beiträge nach dem Gleichbehandlungsgesetz ab dem 1. Januar 2008 zum Teil deutlich steigen sollen, stellt der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. fest:

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verpflichtet die privaten Krankenversicherungsunternehmen, die Kosten für Schwangerschaft und Entbindung gleichmäßig auf die männlichen und weiblichen Versicherten eines Tarifs zu verteilen. Dies gilt zwingend für alle Versicherungsverträge ab dem 22. Dezember 2007. Bestehende Verträge können ebenfalls bis zum 1. Januar 2008 umgestellt werden.

Im Interesse der Versicherten stellen alle PKV-Unternehmen auch die bestehenden Verträge um, da so eine verwaltungsaufwändige und kostenintensive Trennung in Alt- und Neubestände vermieden wird.

Durch die Umsetzung des AGG werden die Prämien für Frauen sinken und für Männer steigen. Für das Ausmaß der jeweiligen Prämienanpassungen in einem Tarif sind zwei Faktoren relevant: Zum einen wie hoch die Kosten für Schwangerschaftsleistungen sind und zum anderen wie das Verhältnis von Männern und Frauen ist. Sind zum Beispiel in einem Vollversicherungstarif mehr Männer als Frauen versichert, dann kommt es zu einer spürbaren Senkung des Beitrags für die Frauen und zu einer moderaten Prämiensteigerung für die Männer.

Die durchschnittliche Prämienerhöhung für Männer wird voraussichtlich drei Prozent betragen, wobei es in einzelnen Tarifen aufgrund der genannten Faktoren zu Abweichungen nach oben und unten kommen kann. Da noch keine rechtsgültige Kalkulationsverordnung vorliegt, wird das AGG zurzeit auf Grundlage eines Verordnungsentwurfs umgesetzt. Der PKV-Verband geht aber davon aus, dass der Entwurf in der aktuellen Fassung noch in diesem Jahr unverändert verabschiedet wird und in Kraft tritt.

George W. Bush im Interview zum Iran-Konflikt

US-Präsident George W. Bush im RTL/n-tv-Interview zum Iran-Konflikt: “Glaube fest, dass wir Problem diplomatisch lösen können”

US-Präsident George W. Bush hofft im Streit um das iranische Atomprogramm weiter auf eine friedliche Lösung. “Ich glaube fest daran, dass wir das Problem diplomatisch lösen können, und werde weiter daran arbeiten. Und das wird ein wichtiges Thema im Gespräch mit der Kanzlerin”, so Bush in einem RTL/n-tv-Interview mit RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, dass am Dienstagnachmittag amerikanischer Zeit im Weißen Haus geführt wurde.

Bush weiter: “Hoffentlich können wir die Iraner weiter unter Druck setzen und ihnen klarmachen: erstens, wir achten Euer Volk, zweitens wir achten Eure Geschichte; aber Eure Regierung trifft Entscheidungen, die Euer Land isolieren”, so der US-Präsident. “Und sie müssen nur ihr Programm zur Urananreicherung stoppen, dann gibt es einen Dialog und einen Weg voran. Das allerdings ist die Entscheidung der Regierung.”

Bush betonte, seine kürzliche Warnung vor dem Risiko eines Dritten Weltkrieges sei “absolut ernst” gemeint gewesen und stellte klar: “Ich habe gesagt, wenn man den Dritten Weltkrieg vermeiden will… Ich habe nicht gesagt, ich sei für den Dritten Weltkrieg… Ich hab das gesagt, weil dieses Land sich über die Internationale Atomenergiebehörde hinwegsetzt, also sein Atomprogramm nicht offen legt, und weil sie gesagt haben, sie wollen Israel zerstören. Wissen Sie, wenn Sie einen Dritten Weltkrieg erleben wollen, müssen Sie nur Israel mit einer Atombombe angreifen. Und deshalb habe ich gesagt, jetzt ist es Zeit zu handeln. Das war weder eine Voraussage noch ein Wunsch. Ob ich glaube, wir können das Problem lösen? Ja. Sollten alle Optionen auf den Tisch? Worauf Sie sich verlassen können.”

Auf die Frage, ob es für ihn ab einem bestimmten Punkt nur noch die militärische Option im Iran-Konflikt gäbe, verwies der US-Präsident im RTL/n-tv-Interview darauf, dass er die US-Truppen bereits zweimal “ins Feuer geschickt” habe. “Und das ist keine angenehme Erfahrung, weil mir die Konsequenzen klar sind, aus erster Hand. Deshalb schulde ich es dem amerikanischen Volk, zu sagen, dass ich versucht habe, dieses Problem diplomatisch zu lösen. Und genau das ist meine Absicht. Und ich glaube, dass wir es schaffen können, solange die Welt mit einer Stimme spricht. Kanzlerin Merkel versteht die Gefahren und will dieses Problem friedlich lösen.”

Das Interview führte RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel am Dienstagnachmittag amerikanischer Zeit im Weißen Haus in Washington.

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