Bundeswehr verstaerkt Truppen im Kosovo

2. April 2007 | Von Politics | Kategorie: News


Aus Furcht vor Unruhen während der Statusverhandlungen über die Zukunft des Kosovo hat die Bundeswehr ihr Kontingent um rund 500 Mann verstärkt.

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“Wir befürchten, dass die Lage während der Verhandlungen über die politische Zukunft des Kosovo gefährlicher wird”, sagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) der “Welt”. Deshalb sei zusätzlich ein Bataillon der “Operation Reserve Force” ins Kosovo geschickt worden. (Foto: ERMAL META)

Bislang unterstützen die deutschen Soldaten die US-Armee im Osten des Kosovo, ab Dienstag werden sie dem schwedischen Kontingent helfen. Damit sind jetzt laut “Welt” mehr als 2900 deutsche Soldaten im Kosovo stationiert.

Am vergangenen Montag hatte der finnische Vermittler Martti Ahtisaari dem UN-Sicherheitsrat seinen Plan für eine Zukunft des Kosovo weitergeleitet. Dieser sieht eine Unabhängigkeit für die Provinz unter internationaler Aufsicht vor.

Der EU-Sonderkoordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa, Erhard Busek, stellte die geplante Führungsrolle der EU bei der Verwaltung und Entwicklung des Kosovo in Frage. “Die entscheidende Frage wird sein, ob man dafür die geeigneten Leute findet”, sagte Busek dem Tagesspiegel (Montagausgabe). “So viel Übung haben wir nicht mit Verwaltungs- und Entwicklungsassistenzen. Allein mit Diplomaten, Militär und Polizisten wird das nicht zu schaffen sein: Für die Heranbildung einer zivilen Gesellschaft braucht man schon ein breites Engagement.” (AFP)

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