Grossbritannien friert Beziehungen zum Iran ein

28. März 2007 | Von Politics | Kategorie: News


Wegen der im Iran inhaftierten britischen Marinesoldaten hat London seine Beziehungen zu Teheran eingefroren. Dies teilte Außenministerin Margaret Beckett mit.

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Das britische Verteidigungsministerium hatte zuvor Satellitenfotos präsentiert, die den Aufenthalt der Seeleute in irakischen Gewässern beweisen sollen. 15 Marinesoldaten und Seeleute waren am Freitag von iranischen Sicherheitskräften festgenommen wurden. Der Iran hatte die Festnahmen damit begründet, die Seeleute hätten sich in iranischen Gewässern aufgehalten. (Foto: AFP)

Die Festgenommenen hätten sich fast 1,7 Seemeilen (3,15 Kilometer) innerhalb der irakischen Gewässer befunden, teilte das Verteidigungsministerium mit. “Das Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte war ungerechtfertigt und falsch”, sagte Vizeadmiral Charles Style.

Der britische Innenminister John Reid bezeichnete die Lage als “schwierig”. “In mancher Hinsicht ist es eine sehr gefährliche Situation”, sagte er dem Sender Sky News. Er hoffe, dass es eine schnelle und befriedigende Lösung gebe. Außenministerin Beckett hatte einen Besuch in der Türkei verkürzt und wollte im Laufe des Tages das Parlament über die Lage informieren.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan berichtete von einer “positiven Entwicklung” in dem Fall. Auf Fragen von Journalisten antwortete er vor Beginn des Gipfeltreffens der Arabischen Liga in Riad, es gebe die Möglichkeit, dass türkische Diplomaten die Festgenommenen besuchen könnten.

Die festgenommenen Soldaten gehören zur multinationalen Truppe im Irak und patrouillierten auf der Wasserstraße Schatt el Arab an der Grenze zwischen dem Iran und dem Irak. Nach offiziellen Angaben aus Teheran werden sich sie sich wegen Verletzung iranischer Hoheitsgewässer vor Gericht verantworten müssen. (AFP)

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