Klimaschutz darf nicht Opfer linker Ideologien werden

5. März 2007 | Von Politics | Kategorie: CSU


Zur angekündigten Ablehnung der beantragten Reststrommengenübertragung auf das Kernkraftwerk Biblis A durch das Bundesumweltministerium erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Alexander Dobrindt:

Der Atomausstieg kollidiert mit allen Zielen unserer Energiepolitik: preiswertem Strom, Versorgungssicherheit, Energiemix und Senkung des CO2-Ausstoßes. Die Erneuerbaren Energien sind leider noch nicht in der Lage, den Energiebedarf unserer Wirtschaft und der Haushalte zu stillen. Solange brauchen wir die Kernenergie.

Wir sollten die Laufzeiten der Kernkraftwerke - solange sie wie bei Biblis A den modernsten Sicherheitsanforderungen entsprechen - verlängern und gleichzeitig die Betreiber verpflichten, die daraus resultierenden zusätzlichen Gewinne für die Forschung bei den Erneuerbaren Energien zu verwenden.

Im Übrigen: Klimapolitik fängt schon beim Koalitionsklima an. Unsachliche Beschimpfungen des SPD-Generalsekretärs Heil und des SPD-Umweltsprechers Kelber als Ersatz für sachliche, realistische Argumente schaden nicht nur dem Koalitionsfrieden, sondern vor allem auch dem Klimaschutz.

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